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Dienstag, 17. März 2015

Meine Schwester

Meine Schwester

Kämpfen konnte sie schon immer, das sah man auch beim Sport. Selbst bei nahezu hoffnungslosem Spielstand gab sie keinen Ball verloren. Manches Mal hat sie ein Match so noch zu ihren Gunsten gewendet. 

Ihren letzten Kampf hat sie nun verloren. Fast zwei Jahre hat sie gegen die Krankheit gekämpft bevor diese letztlich doch stärker war. In diesen letzten Jahren sind wir uns wieder sehr viel näher gekommen, haben viel gemeinsam unternommen und viel erlebt. Dafür bin ich dankbar. Dass sie jetzt für immer gegangen ist macht mich unendlich traurig. Ich vermisse sie.

Stini, Du fehlst mir so.


Zwei ganz dicke Freunde


Ihr Leben war bunt und schön


Jetzt ist alles so leer

4 Kommentare:

  1. Liebe Sybille,
    ich wünsche dir die Kraft, Geduld und Zeit, die du brauchst. Es ist so schwer einen geliebten Menschen zu verlieren.

    Nichts ist gewisser als der Tod - und trotzdem sind wir so unvorbereitet und so hilflos und unendlich traurig, wenn er eintritt....

    C. Spitzweg schrieb
    Oft denk' ich an den Tod
    den herben
    und wie am Ende
    ich es ausmach.
    Ganz sanft im Schlafe
    möcht ich sterben
    und tot sein
    wenn ich aufwach!

    Ich weiß nicht, ob deine Schwester sanft im Schlafe gestorben ist, aber ich wünsche es war so. Und noch mehr wünsche ich, dass "sie tot ist, wenn sie aufwacht" stimmt.
    Alles Liebe, Beo

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  2. Vielen Dank Beo für die tröstenden Worte........

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  3. Liebe Sybille,

    der Verlust eines geliebten Menschen ist wohl die schmerzlichste Erfahrung, die das Leben für einen bereithält.
    Möge der Schmerz über den Verlust Dich nicht erdrücken.

    Ich wünsche Dir bald eine Zeit, wo Du Dich mit einem Lächeln an die gemeinsam verbrachten Zeiten erinnern kannst.

    Lieben Gruß, Gerda

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